Ausbildung zum
Meditationslehrer/in

mit Eckhart Wunderle

„Meditation ist das höchste Erblühen
Osho

   
 
    Diese Ausbildung ist von der DGAM (Deutsche Gesellschaft für alternative Medizin) anerkannt. Die Ausbildung enthält auch ein Achtsamkeits-Training.


Meditation ist ein Bewusstseinszustand ...
der über das gewöhnliche Alltagsbewusstsein hinausgeht. Auf dieser Bewusstseinsebene sind wir in Verbindung mit uns selbst, unserem inneren Zentrum und schließlich mit der Essenz.
Meditation beginnt mit der Fähigkeit, uns selbst mehr und mehr auf allen Ebenen – Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Handlungen – bewusst und immer tiefer wahrzunehmen. Diese Wahrnehmung wird ergänzt durch das Annehmen unserer Erfahrungen im Innen wie im Außen.

Die Ausdehnung und Vertiefung der Wahrnehmung in mitfühlender Akzeptanz, ist der zentrale Punkt. Dies ist ein wesentlicher Beitrag für die körperliche und seelische Gesundheit sowie die Bewusstseinsentwicklung des Menschen. Es entsteht ein kontinuierlichen Prozess der inneren Entwicklung und Reifung. Schließlich gelangt unsere Wahr-nehmung über den Verstand hinaus in die Erfahrung von Energie und Sein.

Für gewöhnlich leben wir aus der Peripherie und sind mehr oder weniger geleitet von unseren sozial vererbten Rollen und Programmierungen. Wir sind nicht wirklich wir selbst. Meditation führt uns über unsere inneren Begrenzungen und Muster hinaus und ermöglicht uns allmählich, zu erfahren und zu sein, wer wir wirklich sind.
Wir erzwingen nichts und können spontan und offen auf die Ereignisse in unserem Leben antworten. Der Verstand wird zum Diener unserer Essenz, die uns leitet. Es ist ein Zustand tiefen Vertrauens in uns selbst, das Leben und den Moment.

„ ... Einfach, indem du gelöst und natürlich bist,
kannst du das Joch zerbrechen – und Befreiung erlangen“
Tilopa siehe Osho: Tantra, die höchste Einsicht

Meditation ist eine tiefe und authentische Erfahrung von uns Selbst und der Welt, in der wir kraftvoll und gelassen zugleich im Moment, im Jetzt, im Sein ruhen und in der sich die tieferen Ebenen unserer Existenz und unserer Potenziale, bis hin zur Essenz öffnen und entfalten.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen ...
zeigen direkte Auswirkungen von Meditation in verschiedenen Bereichen. Auf der Körperebene wird das Immunsystem gestärkt, Meditation regeneriert die Gehirnzellen und sogar neue Zellen können sich entwickeln. Die Leistungen unseres Gehirns können verbesserte werden (Richard Davidson, Britta Hölzel). Der Alterungsprozess wird verlangsamt, die Langlebigkeit der Körperzellen wird erhöht.

Der Umgang mit den schwierigen Gefühlen und Gedanken kann durch Meditation positiv beeinflusst werden. Stress wird abgebaut und kann weniger entstehen. Positive Gefühle wie Gelassenheit, Mitgefühl und Vertrauen werden verstärkt.

Auch bei diversen Krankheiten und in der Psychotherapie wird Meditation heute erfolgreich eingesetzt. Darüber hinaus fördert Meditation generell die Gesundheit, Zufriedenheit und innere Ausgeglichenheit. Fazit: Meditation erhöht unsere Lebensqualität in jeder Hinsicht!
Verschiedene Formen der Meditation, die auch Teil der Ausbildung sind, werden heute von Volkshochschulen, in Psychosomatischen Kliniken, in Fitness-Studios wie auch in der Personalentwicklung in der freien Wirtschaft praktiziert.

Die Ausbildung zum Meditationslehrer / Meditationsleiter
richtet sich an alle, die Meditation weitergeben oder durch Meditation tiefer zu sich selbst finden möchten.
  • Meditation ist der Weg der gegenwärtig und auch in Zukunft an Bedeutung gewinnt.
  • Sowohl die Welt, als auch wir selbst, verändern uns nur durch  eine tiefgreifende Bewusstseins-Entwicklung. Diese Wandlung hat ihren Kern in der Meditation. Sie ist der Schlüssel für jede tiefere Transformation.

Durch Meditation erreichen wir eine höhere Energieebene, die bedeutet:

  • Mehr sein, wer man wirklich ist - Sich selbst annehmen, wie man ist und andere sein lassen, wie sie sind.
  • Die stetige Vertiefung und Ausdehnung der Jetzt-Bewusstheit, der Präsenz.
  • Das innere Wachsen in Liebe und Mitgefühl.
  • Die Erfahrung des SEINS
  • Ein Leben aus der Essenz.
  • Meditation kreiert inneren Frieden und Frieden in der Welt.
Die gesamte Ausbildung zum Meditationslehrer umfasst folgende Bereiche:

1. Arten und Anwendungsbereiche der Meditation
  • Stille Meditation (Zen, Vipassana, Kath- und Being-Meditation)
  • Meditation in Bewegung (u.a. Rhythmen, Tanz, Latihan, Essential Movements)
  • Osho´s Meditationen
  • MBSR: Die Meditationen/Methoden von MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction)
    Body-Scan, Achtsamkeitsmeditation, Gehmeditation, Yoga, Achtsamkeit im Alltag
  • Christliche Formen der Meditation und Kontemplation
  • Meditation und  Körperbewusstsein
  • Chakra Meditationen
  • Formen der Herzmeditation
  • Meditation und Kommunikation / Beziehung
  • Der Umgang mit Gefühlen
  • Meditation im Alltag - Gewahrsein
  • Meditation und innere Erforschung
  • Aktivieren von  Ressourcen
  • Arbeit mit inneren Bildern/Phantasien
  • Heil - Meditation
2. Grundwissen
  • Auswirkungen der Meditation
  • Meditation und Therapie: Unterschiede und Berührungspunkte
  • Kontraindikation: Wann ist Meditation nicht hilfreich ?
  • Differenzierung verschiedener Techniken und Traditionen.
  • Meditation als Unterstützung in Selbsterfahrungs-, Wandlungs- und Entwicklungsprozessen

3. Der Umgang mit eigenen Begrenzungen und Schwierigkeiten

  • Innere Widerstände. Umgang mit problematischen Erfahrungen.
  • Körperliche und emotionale Stressfaktoren.
  • Der Umgang mit Bewertung, Kritik und Selbstkritik

4. Das Lehren bzw. Vermitteln der Meditation –
Die Arbeit als Meditationslehrer / Meditationsleiter

  • Grundfähigkeiten der Selbst-Präsentation
  • Umgang mit Teilnehmern, Projektion, Übertragung und Gegenübertragung
  • Umgang mit schwierigen Erfahrungen und Problemen bei anderen
  • Der harmonische Kontakt zur Gruppe
  • Das erfolgreiche Leiten von Kursen
  • Supervision in der Praxis der Meditationsanleitung
  • Planung und Aufbau von Meditationskursen
Qualität und Anerkennung:
  • Die Ausbildung zum Meditationslehrer am Institut für spirituelle Psychologie ist unseres Wissens eine der umfassendsten im deutschsprachigen Raum.
  • Sie ist das Ergebnis einer  30-jährige Erfahrung, in der alle wesentlichen Methoden erforscht und angewendet wurden und auch neue Wege mit einbezogen wurden und werden.
  • Darüber hinaus zeigen die sehr positiven Rückmeldungen der Teilnehmer der bisherigen Kurse die hohe Qualität.
  • Viele Teilnehmer haben bereits erfolgreich damit begonnen Kurse zu leiten.
  • Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat/Zeugnis ab, in dem der Umfang
    des Trainings, die wesentlichen Inhalte des Trainings, sowie die Kompetenz
    des Ausgebildeten benannt werden.
  • Die Ausbildung ist durch die Deutsche Gesellschaft für alternative Medizin (DGAM) anerkannt.
  • Es gibt Trainingsunterlagen und ein Zertifikat.
  • Vorteilhaft für die Teilnahme sind Selbsterfahrung oder/und Meditationserfahrung

Termine:

             
  Die Ausbildung findet statt im Gruberhof bei Kitzbühel, nähe München

Die gesamte Ausbildung kostet 1.600.-
(Ratenzahlung nach Vereinbarung)

Zusätzlich zu den Seminargebühren kommen noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (U/VP), sie werden jeweils vor Ort während der Seminare in bar bezaht.

Unterkunft und Vollpension (Vegetarische Vollwertkost, Sauna vorhanden)
Doppelzimmer 72,-/Tag, Einzelzimmer 77,-/Tag

Die Seminare beginnen jeweils um 18.30 mit einer Meditation und enden am letzten Tag um ca. 13 Uhr mit dem Mittagessen

 
  18. Ausbildungszyklus, Juli 2018 bis Februar 2019 (ausgebucht)  
  1. Abschnitt 29.07. - 04.08.2018 6 Tage      
  2. Abschnitt 21.11. - 25.11.2018 4 Tage      
  3. Abschnitt 20.02. - 24.02.2019 4 Tage      
             
 

19. Ausbildungszyklus, Pfingsten 2018 bis Anfang Oktober 2018

Da die 18. Ausbildung bereits ausgebucht ist, gibt es dieses Jahr eine zusätzliche Ausbildung. Sie umfasst 2xSeminare mit je 7 Tagen, insgesamt 14 Tage, anstatt wie üblich 6, 4 und 4 Tage, ebenfalls 14 Tage.

 
  1. Abschnitt 18.05. - 25.05. 2018 7 Tage      
  2. Abschnitt 26.09. - 03.10.2018 7 Tage      
             
  20. Ausbildungszyklus, Januar 2019 bis Juni 2019  
  1. Abschnitt 27.01. - 02.02.2019 6 Tage      
  2. Abschnitt 18.04. - 22.04.2019 4 Tage      
  3. Abschnitt 19.06. - 23.06.2019 4 Tage      
             
  21. Ausbildungszyklus, Januar 2019 bis Juni 2020  
  1. Abschnitt 28.07. - 03.08.2019 6 Tage      
  2. Abschnitt 06.11. - 10.11.2019 4 Tage      
  3. Abschnitt 19.12. - 23.02.2020 4 Tage      
             
          zur Anmeldung  
             
 
 
Meditationslehrerausbildung 2017
Erfahrungen von Teilnehmern:

Rückmeldungen 2017

Ich möchte Dir für die wunderbare Ausbildung und die vielen wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse danken, die ich für meinen zukünftigen nutzen, erweitern und genießen werde. Ich habe einen wohltuenden Zugang zu meinem Herzen gefunden und die Kraft der Liebe und des Mitgefühls entdeckt und so spürbar erlebt, wie kaum zuvor in meinem Leben.
So umfangreich und erfüllend, so wirksam und stimmig habe ich die verschiedenen Möglichkeiten der Meditation kaum erwartet. Deshalb bin ich dankbar, meiner Intuition gefolgt zu sein und genau diese Ausbildung gemacht zu haben. Eine solch warme und harmonische Atmosphäre und tiefe Verbundenheit habe ich noch in keiner Ausbildungsgruppe erlebt.MELANIE, Entspannungstherapeutin

Ich wurde überrascht, wie tief die Erkenntnisse gehen können. Jede Meditation setzt eben in ihrer eigenen Natur ihre eigene heilsame Wirkung frei. Vielen herzlichen Dank!
Ich fühle mich, als wäre ich durch diese Ausbildung ein Stück mehr bei mir selbst angekommen. Es war ein sehr wichtiger Schritt in eine neue Richtung in meinem Leben.
Alles Gute und liebe Grüße
ROSA MARIA

Ich bin durch dich mit ungeahnten Tiefen meiner Seele und auch verborgenen Sehnsüchten in Verbindung gekommen, die in sich ein großes Heilungspotential bargen. Ich habe so viel an wundervollem Wissen, Weisheiten und Meditationsübungen an die Hand bekommen, das ich mit viel Freude weitergeben kann, was mir in dem letzten Jahr ein sehr großes Bedürfnis geworden ist…das Anleiten von Meditationen und Menschen auf ihrem Heilungsweg zu begleiten. Lieber Eckart, ich danke Dir von ganzem Herzen!
EVELYN, Pädagogin

In Bezug auf die Ausbildung zum Meditationslehrer bin ich erfüllt von Freude, Glück und vor allem Dankbarkeit. Deine Erfahrung und deine Weisheit, an der du uns hast teilhaben lassen, habe ich als sehr umfassend, lehrreich, sehr interessant und wohltuend empfunden. Am meisten jedoch bin ich von deiner durchgängig spürbaren Präsenz, von deiner Energie jenseits gesprochener Worte berührt. Diese Ebene und den damit verbundenen Weg aufgezeigt zu bekommen und nun weiter erforschen und ausbauen zu können, ist für mich ein wunderbares Geschenk und macht die drei Wochen Ausbildung zu einer der wichtigsten und tiefsten Erfahrungen in meinem Leben – sowohl in privater, wie auch in beruflicher Hinsicht. Dafür möchte ich dir von Herzen danken!
Es ist ein Segen, dass es diese Ausbildung (und interessierte Menschen) gibt und ich wünsche uns allen noch eine Vielzahl solcher Seminare. Mit Herzensgrüßen
MATTHIAS, Psychotherapeut


Ich kann den Wert dieser Ausbildung nicht in Worte fassen. Es ist ein so wundervolles und wichtiges Geschenk, welches ich erhalten habe. Es war für mich wundervoll zu sehen und zu spüren, dass es eine Herzensangelegenheit von dir ist. Für mich war alles stimmig und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Danke dir für deine wertvolle Arbeit, für dein Herz und dein Wissen, welches du uns weitergegeben hast. Alles Liebe und bist bald.
DANICA, Mentaltrainerin

Ich möchte mich ganz herzlich für diese wunderbare Ausbildung bedanken. Sie hat in meiner Meditationspraxis und im Alltag spürbare Spuren hinterlassen. Es gibt viele Ausbildungen, die Inhalte vermitteln. Hier geht es um den Raum zwischen den Inhalten. Und dieser wirkt nach.
MARIA, Meditationslehrerin

Ganz allgemein kann ich zum jetzigen Zeitpunkt von mir sagen, dass ich wieder tiefer in mich hinein gekommen bin und seither aus einer anderen Ebene in mir schöpfen kann... Ich lasse mich nicht mehr so sehr und so schnell emotional involvieren … In entspannteren Momenten und Phasen erlebe ich wesentlich mehr Präsenz und Intensität bei all dem, was ich tue, erlebe, sehe und höre. Es ist ein wenig so, als hätte man mir eine verschmierte Brille abgenommen und Ohrenstöpsel entfernt … ich fühle mich als hätte ich Gewicht loslassen können. Ich kann Menschen grundsätzlich positiver, unvoreingenommener und fröhlicher begegnen und sehen - was natürlich eine Folge und Spiegelung meiner selbst ist.
Ganz liebe Grüße von Herzen und noch einmal vielen vielen Dank für alles.
GABRIELA Yoga Lehrerin


Weitere Erfahrungsberichte finden Sie hier

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Noch ein paar Gedanken zur Meditation

Sogyal Rinpoche sagte einmal, dass das größte Geschenk, das ein Mensch sich selbst geben kann, die Meditation ist. Wer schon meditiert weiß das. Wer noch nicht meditiert kann erfahren, dass es so ist. Meditation kann in unserem Leben eine ebenso einfache wie zutiefst bedeutsame Rolle spielen.

Meditation in der Stille und meditatives Gewahrsein im Alltag kann so selbstverständlich für uns werden, wie Essen und Trinken. Und in der Tat: Es ist eine Art Nahrung. Meditation ist die wesentliche Nahrung für die Seele und hier gleich bedeutsam wie die Liebe und sie führt zur Liebe.

Durch keinen anderen Weg wachsen wir tiefer in unsere seelisch-geistigen Möglichkeiten, in unsere inneren Kräfte und Potenziale als Mensch. Es ist schon eine sehr freundliche Fügung des Schicksals, wenn wir von Meditation erfahren, uns angesprochen fühlen und damit beginnen, sie in unser Leben zu nehmen.

Es wird viel von Glück und Lebensqualitât gesprochen – hier finden wir Beides! Meditation ist die Türe zu uns selbst, unserem Sein, unserer Erfüllung und kann uns enthüllen was Leben wirklich ist und wer wir sind!

 
       
    Meditation und Bewußtsein

Dipl.- Psych. Eckhart Wunderle
 
   
Meditation zu erlernen, ist das größte Geschenk, dass du dir in diesem Leben machen kannst.
Sogyal Rinpoche

Die Bedeutung der Meditation liegt in ihrer Wirkung. Diese Wirkung oder besser diese Auswirkungen betreffen alle Ebenen der menschlichen Existenz, des menschlichen Seins.

Unser Bewusstsein erstreckt sich auf vier Ebenen: Gedanken, Gefühle, Körper und Sein.

Auf jeder dieser Ebenen können wir uns selbst mehr oder weniger tief und umfassend wahrnehmen. Diese Selbst-Wahrnehmung ist der Boden, von dem aus wir die Welt und die anderen wahrnehmen. Sie bestimmt unser Denken, Handeln, Fühlen, Wollen und Sein. So macht es natürlich Sinn, dass die Selbstwahrnehmung möglichst umfassend ist, weil wir nur dadurch selbst über unser Leben bestimmen können und unseren individuellen Weg durch das Leben finden. Durch die Meditation dehnt sich unsere Wahrnehmung auf allen Ebenen immer weiter und tiefer aus – das ist „das Wunder der Achtsamkeit“, wie Thich Nhat Hanh sagt.

 
    Meditation bringt eine Erfahrung allmählicher innerer Befreiung aus den Programmierungen des Egos mit sich.  
   

Bevor wir die vier verschiedenen Ebenen genauer betrachten, ist es wichtig zu verstehen, dass wir hier Meditation in einem umfassenden Sinne meinen. Es geht hier nicht nur um die Meditation in der Stille, also die Praxis der Meditation im Rückzug und Alleinsein. Es geht genau so um die Meditation „auf dem Marktplatz“, also im Alltag. Beides ergänzt sich und gibt zusammen das, was wir meditatives Gewahrsein oder ein meditatives Bewusstsein nennen. Doch Meditation ist nicht nur eine Praxis, sondern ebenso ein Bewusstseinszustand.

Die erste Ebene ist die des Verstandes. Hier beginnen wir unseren Verstand genauer „unter die Lupe“ zu nehmen und werden gewahr, dass viele Gedanken, die wir tagtäglich denken, uns behindern, ja sogar blockieren können.
Die Bewusstseinserweiterung auf der mentalen Ebene durch Meditation hat zur Folge, dass wir frei werden können von falschen, destruktiven Gedankenmustern. Wir erkennen, dass wir nicht immer den Gedanken folgen müssen und dann tun oder glauben, was das Ego sich ausdenkt. Darüber hinaus können wir Momente und Zeiten erleben, in denen wir frei sind vom Strom der Gedanken überhaupt und dadurch die so wertvolle und wohltuende Erfahrung von Stille erleben. Die Erfahrung von Stille ist die Erfahrung des inneren Friedens und unseres inneren Wesens und Potentials „Das Gesetz des größten Potentials“ (Deepak Chopra).

Auf der nächsten, der Körperebene, führt uns die Meditation zur bewussten Wahrnehmung unseres Körpers und insbesondere des „inneren Körpers“ (Eckhart Tolle). Die Empfindungstiefe für unseren eigenen Organismus wächst. Wir nennen das auch „Verkörperung“.

Normalerweise nehmen wir zwar unseren Körper (irgendwie) wahr, haben aber, selbst wenn wir Sport betreiben, nicht wirklich einen gefühlten, inneren Bezug, bzw. eine intime Verbindung mit ihm. „In der Mitte sein“ nennt man die Erfahrung, in der wir die Verbindung zu unserem inneren energetischen Zentrum spüren und damit auch das Erleben, das wir „in uns selbst zuhause sind“. Eine Erfahrung der eigenen inneren Geborgenheit. Je tiefer sich durch Meditation unser Bewusstsein auf der Körperebene ausdehnt, desto entspannter, gelassener und vitaler erleben wir uns, sind wir. Zur Körperebene zählen wir auch die Sinne. Alle unsere Sinne können durch Meditation, also durch waches Gewahrsein oder Achtsamkeit, verfeinert und vertieft werden. Diese natürliche Veränderung entsteht durch das, was wir „wach werden“ nennen. Indem sich das Bewusstsein vertieft, sehen und hören wir immer klarer und empfinden genauer, was uns gut tut oder was uns eher von uns weg bringt.

Meditation bewirkt – auf der dritten Ebene, der Ebene der Gefühle - eine Vertiefung und eine Verfeinerung unserer Gefühle. Wir nehmen unserer Gefühle mehr wahr und damit kann der Prozess des bewussten Umgangs mit den Gefühlen beginnen. Je tiefer sich unsere Meditation entfaltet, desto weniger können uns unsere Gefühle zu automatischen oder unbewussten Worten oder Handlungen verleiten und damit über uns bestimmen. Wie wir wissen, sind unsere Gefühle eine mächtige Kraft und sie sind auch verbunden mit den Trieben. Sie beeinflussen zusammen mit den Gedanken zum großen Teil, wie wir mit den verschiedene Situationen, in die das Leben uns führt, zu recht kommen und in Einklang mit ihm dem Leben sein können. Sie können uns vom Wesentlichen ablenken oder uns dabei helfen, zu entdecken, was das Wesentliche für uns ist.

Die wertschätzenden Gefühle wie Mitgefühl, Wohlwollen, Liebe, innerer Frieden und Güte nehmen zu. Das schließt emotionale Turbulenzen, Krisen oder Umbrüche nicht aus, doch lernen wir einen anderen Umgang damit. Krisen können Teil der Entwicklung sein, Herausforderungen.

Die entscheidende Wandlung durch Meditation entsteht letztendlich dadurch, dass wir zur vierten, der existenziellen Ebenen gelangen. Sie ist der eigentliche Sinn der Meditation. Diese Erfahrung können wir nicht machen, nicht herstellen, wir können nur erlauben, dass sie geschieht. Die Seinsebene bringt uns mit der inneren Quelle in Verbindung, mit der Essenz, dem Sein. Das Ego wir hier zum Diener, der Herr/die Herrin ist unser Wesenskern oder das Selbst (C.G. Jung). Normalerweise erleben und leben wir es gerade umgekehrt. Dann ist das Ego der Herr und unser inneres Wesen ist abwesend, wir sind von unserer Quelle getrennt.

Die Verbindung zur Quelle aber ist der springende Punkt, denn dort finden wir alle Potentiale, sie liegen jenseits des Denkens.

Auf allen Ebenen entfaltet sich die Wirkung der Meditation durch die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick zu richten und unsere Erfahrung nicht zu bewerten. Wir nehmen die Erfahrungen in unserem Bewusstsein einfach wahr, die in diesem Moment vorhanden sind, im Inneren wie auch im Außen, in der Welt.

Nicht-Bewerten ist die Fähigkeit, die Dinge, Menschen und Ereignisse wahrzunehmen wie sie sind und anzuerkennen wie sie sind. Erst im Loslassen von Bewertungen können wir erfahren, was wirklich ist. Das ist natürlich ein längerer Prozess, indem wir die Bewertungen immer besser erkennen und mehr und mehr loslassen können. „Nicht-Bewerten“ oder „Freie Aufmerksamkeit“ heißt aber nicht, dass wir überhaupt nicht mehr bewerten, sondern dass unsere Entscheidungen und Handlungen dann aus echtem Wissen und intuitivem Erkennen heraus entstehen und seltener aus alten Konditionierungen und gewohnten mental-emotionalen Mustern.

Meditation bringt eine Erfahrung allmählicher innerer Befreiung aus den Programmierungen des Egos mit sich.
Damit erweitert sich auch die Fähigkeit, dass wir gleichzeitig IN unserer Erfahrung sein können aber zugleich auch in einer befreienden DISTANZ zu ihr sind. Wir können die Identifikation allmählich auflösen, „das Joch zerbrechen“ (Tilopa) und sein, wer wir wirklich sind.

Ich möchte mir ein Leben ohne Meditation nicht mehr vorstellen. Sie begleitet mich nun mehr seit über 35 Jahren und ich bin sehr dankbar, durch Osho zu ihr geführt worden zu sein. Ich betrachte sie als einen wahren Segen in meinem Leben.

Es ist einfach herausfinden, dass Meditation zu mehr Zufriedenheit, Glück und Lebensqualität führt und dass sie uns durch die Seins-Erfahrung einen unglaublichen Reichtum, eine wahre Fülle schenkt.

Wir meditieren.

 
 
 

 

 

 


 

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